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GPS Tracker für Kinder – ist das wirklich sinnvoll?

Dass Kinder von berufstätigen Eltern oft alleine den Schulweg bewältigen, gehört heute zum Alltag. Oft ist es nicht anders möglich, obwohl die Eltern sich natürlich zurecht Sorgen um ihren Nachwuchs machen. Allein 2016 gab es laut einer Studie des Landeskriminalamtes 2500 bekannte Fälle, in denen Kinder, die alleine unterwegs waren, als vermisst gemeldet wurden. Das bedeutet im Gegensatz zum Vorjahr eine Steigerung von 600 Fällen. Um Übergriffe zu verhindern, leisten die meisten Eltern und auch die Schulen schon früh Aufklärungsarbeit. Dazu zählen zum Beispiel Ermahnungen zum Verhalten gegenüber Fremder, wie: Keine Süßigkeiten von Fremden anzunehmen, nicht zu fremden Menschen ins Auto zu steigen oder mit verschiedenen Mitteln im Ernstfall auf sich aufmerksam zu machen, um Hilfe von anderen Personen zu bekommen. Natürlich sind solche grundlegenden Verhaltensregeln sehr sinnvoll, allerdings können sie Übergriffe leider nicht verhindern. Die Täter sind den Opfern normalerweise körperlich weit überlegen und können ein Kind leicht überwältigen, auch wenn es sich im Vorfeld an alle Verhaltensregeln gehalten hat. Hier kommen nun die GPS Tracker ins Spiel. Auch wenn sie natürlich solche Übergriffe auch nicht ganz verhindern können, geben sie Eltern doch eine bestimmte Sicherheit, zu wissen wo ihr Kind ist und im Notfall dessen Standort zu ermitteln und es so jederzeit zu finden. Die Chance im Ernstfall frühzeitig und schnell handeln zu können, verbessert sich also erheblich. Mit dieser Sicherheit fällt es vielen Eltern auch leichter, ihre Kinder alleine reisen zu lassen. So können sie ihren Nachwuchs bedenkenlos mit der Schule auf Klassenfahrt schicken oder sogar mit dem Flugzeug Freunde und Verwandte im Ausland besuchen lassen. Im Folgenden wollen wir euch veranschaulichen, welche Arten von GPS Sendern es gibt und wie die einzelnen Geräte funktionieren.

GPS Tracker für Kinder - Eingriff in die Privatsphäre oder Rettung im Ernstfall?

Das umstrittene Thema der GPS Tracker für Kinder wird weithin kontrovers diskutiert. Ist das Überwachen der Kinder wirklich sinnvoll oder ist es eine Überreaktion von übermäßig besorgten Eltern? Schließlich hatten wir in unserer eigenen Kindheit viel mehr Freiheiten und wurden nicht auf diese Art und Weise überwacht. Aus einer Online-Abstimmung der „Bild“ geht hervor, dass die Ansichten der Eltern zum Thema Tracking sehr unterschiedlich sind. Trotzdem steigt die allgemeine Nachfrage und das Interesse für die GPS Sendern stetig an. Einerseits muss man sich fragen, ob diese komplette Überwachung im Alltag nicht ein drastischer einschnitt in die Privatsphäre der Kinder ist. Andererseits ist es unumstritten, dass GPS Tracker im Ernstfall erheblich dazu beitragen, das Kind schnellstmöglich zu finden. Der Aufenthaltsort des Kindes kann bis auf den Meter genau ermittelt werden.

Wie funktioniert die GPS Ortung?

Die „GRETA“ GPS Tracker funktionieren genauso wie andere Ortungssysteme über eine App. Mit Hilfe von GPS, GSM und GLONASS kann über das Mobilfunknetz eine LiveOrtung erfolgen. Ein integriertes Navigationssystem kann die Eltern bis zu drei Meter genau an den Aufenthaltsort des Kindes heranführen. Auch sogenannte „Geofences“, also Sicherheitsbereiche können installiert werden. Verlässt das Kind den jeweiligen Bereich, werden die Eltern durch eine Push Nachricht informiert. Bei Bedarf können daher auch Nachrichten aus der Vergangenheit aufgerufen werden, wodurch sich Bewegungsprotokolle erstellen lassen. Eine weitere nützliche Einstellung ist die Geschwindigkeitsbegrenzung. Man stellt eine gewissen Geschwindigkeit ein, die für für das die Fortbewegungsart des Kindes typisch ist. (Zufuß, Fahrrad…) Sollte die Begrenzung überschritten werden, werden die Eltern informiert und die Geschwindigkeit wird durch die Standortermittlung berechnet. Falls das Kind also ungeplant in einem Fahrzeug mitfährt, kann das durch die App erkannt werden. Die selbe Funktion gibt es auch für die Temperatur der Umgebung. Die Ortung der Kinder kann live verfolgt werden und stellt sicher, dass man das Kind immer und überall findet. Es gibt die Auswahlmöglichkeiten sich per SMS oder Anruf informieren zu lassen. Wie man gerne kontaktiert werden möchte, kann ganz individuell für jeden Fall festgelegt werden. Ein Anruf kann einen zeitlichen Vorteil verschaffen. Hierfür müssen zwei verschiedene Nummern eingespeichert werden, die im Notfall kontaktiert werden. Sollte die eine nicht erreichbar sein, wird die Zweite Kontaktiert, um sicherzustellen, dass die Eltern die Nachricht so schnell wie möglich erhalten. Mit einem SOS Knopf kann das Kind selbst einen Notruf absetzen. Alle gewünschten Einstellungen können problemlos direkt über die App auf dem Handy oder über den Computer geregelt werden. Wird der Sender bei Flügen eingesetzt, kann man die Flugmodus Funktion einschalten, bei der sich „GRETA“ im Gegensatz zu anderen GPS Modellen automatisch in den Flugmodus stellt. In diesem Stand-By Modus kann Akku gespart werden und die BordBestimmungen werden auch eingehalten.

Verschiedene Arten der Kinder - GPS Tracker

Der Smartphone Ersatz

Geräte wie der „Prothelis“ GPS oder der „PAJ Easy Finder“ GPS stehen hier zur Auswahl. Besonders für jüngere Kinder können GPS Geräte als Ersatz für ein Smartphone dienen. Viele Eltern möchten ihren Kindern in der Grundschule noch kein Smartphone kaufen, hier wäre ein Gerät mit Telefon- und SMS Funktion, sowie einem SOS Knopf, also eine interessante Alternative. Internet Zugang hat das Kind damit nicht, kann aber verschiedene integrierte Spiele spielen. Per SMS wird der Standort des Kindes dann bekannt gegeben.

Die Handy App

Besitzt das Kind bereits ein eigenes Smartphone, können Eltern Tracker-Apps wie „Find My Kids“ oder „Kaspersky SafeKids“ sowohl auf dem eigenen als auch auf dem Smartphone ihres Kindes installieren. Es gibt sowohl kostenpflichtige als auch kostenlose Varianten. Nun können die besorgten Eltern immer sehen wo sich ihre Kleinen aufhalten. Bei einigen Apps können Bewegungsradien festgelegt werden, in denen sich das Kind im Normalfall Aufhält. So zum Beispiel die Distanz von Zuhause bis zur Schule. Sollte das Kind diesen Bekannten Radius ungeplant verlassen, werden die Eltern sofort informiert. Natürlich können die Sprösslinge auch selbständig SOS Taste Notrufe an Mama und Papa absetzen. Leider muss hier aber auch auf einen Nachteil der Apps hingewiesen werden. Sollte das Handy ausgeschaltet werden oder der Akku leer sein, funktioniert die Ortung nicht mehr. Es besteht immer die Gefahr, dass der Täter im Falle einer Entführung, das Handy des Kindes ausschaltet oder wegwirft.

Die GPS Uhr

Sehr beliebt sind heutzutage natürlich auch die Smartwatch Tracker. Sie laufen über eine SIM-Karte und bekommen ihren GPS Empfang über das normale Handy Netz. Dazu haben sie eine Telefonfunktion. Nummern können eingespeichert und angerufen werden. Auch für jüngere Kinder ist die Uhr geeignet, denn sie ist sehr leicht zu bedienen. Da die Uhr am Handgelenk fest gemacht ist besteht weniger Gefahr, dass sie verloren gehen könnte. Es gibt sogar Modelle, die die Eltern informieren wenn das Kind die Uhr abnimmt.

Der GPS-Tracker Schlüsselanhänger

Diese etwas altmodischere Variante ist ebenfalls über eine integrierte App auf dem Handy der Eltern zu bedienen. Sie hat nicht so viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten wie die Anderen Tracking Varianten, funktioniert aber genauso. In der Regele haben die GPS Schlüsselanhänger eine SIM-Karte, über die dann die Ortung erfolgt. Handlich und klein, kann der Anhänger am Schulranzen, Schlüssel oder der Kleidung befestigt werden. Als mini GPS Tracker passen sie außerdem in jede Tasche.

Kinder GPS Tracker – was ihr beim Kauf beachten solltet

Welche Funktionen sollte mein GPS Tracker auf jeden Fall haben? Diese Frage sollte man sich vor dem Kauf stellen. So findet man im Vergleich am einfachsten das Gerät, das am besten zur persönlichen Anforderung passt. Am wichtigsten sollte die Qualität des Gerätes sein. Immerhin soll es ja im Ernstfall funktionieren und das auch nach einiger Zeit noch. Hiervon hängt zusätzlich die Sendezuverlässigkeit des Gerätes ab. Nebensächlich aber nicht außer Acht zu lassen sind die Zusatzfunktionen. Sie können zu guter Letzt bei der Entscheidung zwischen zwei Trackern helfen.

Was darf ein GPS Tracker kosten?

Die Kosten sind natürlich auch ein wichtiger Faktor und variieren je nach Hersteller. Um euch eine Vorstellung zu vermitteln, was euch erwartet, haben wir euch hier im Folgenden als Beispiel die Kosten des Herstellers „Prothelis“ aufgelistet: Beim Tracker der Marke „Prothelis“ fällt eine Service-Pauschale an, in der die Ortungsfunktion und alle zusätzlichen Kosten inklusive sind. Die Leistungen können in 192 Ländern weltweit genutzt werden. Je nachdem welche Leistungen ihr auf eurem Gerät haben möchtet, ändert sich der Preis der Pauschale. Man kann mit Kosten ab 4,99 Euro pro Monat rechnen. Wir empfehlen ein zwei Jahres-Abo abzuschließen, welches insgesamt gesehen mit 3,79 EUR pro Monat am günstigsten ist. Andere Varianten sind Abos für 6- oder 12 Monate, mit Kosten jeweils unter 5 EUR. Allerdings liegt dieser Hersteller mit seinen Kosten eher im unteren Kostenbereich. Andere Anbieter können teurer sein.

Wie wir getestet haben

Unser eigentlicher Plan war es, verschiedene Uhren mit verschiedenen Prepaid-Karten parallel zu testen. Allerdings hat sich herausgestellt, dass die Freischaltung der PrepaidKarten recht kompliziert und langwierig über eine Ausweis-Identifizierung bei der Deutschen Post in einem Video-Chat funktioniert. Deshalb haben wir uns für eine andere Variante entschieden. Die Vertrags-SIM-Karte stellte die unkompliziertere Variante dar. Leider mussten wir aber auch hier feststellen, dass jeder Hersteller seine eigene App hat, die wir alle installieren mussten. Eine einzige App um die Tracker aller Hersteller auf einmal im Blick zu behalten gibt es nicht. Bei den meisten Geräten hat sich leider sogar die Inbetriebnahmen als sehr schwierig erwiesen. Das haben wir daher gleich als Punkt im Test berücksichtigt, wie einfach oder schwer es ist, das Gerät in Betrieb zu nehmen. Als nächstes haben wir uns die jeweiligen Apps angesehen. Die Testpersonen haben sie live in der Schule getestet und sind alle verschiedenen Möglichkeiten durchgegangen. Im Vordergrund standen bei unseren Tests immer besonders die Telefon-, Alarm- und SendeFunktion, die Exaktheit der Ortung, die Robustheit, das Gewicht, die Größe, die Handhabung des Geräts und der App, den Preis und die Optik. Seriöse Tests als Vorlage gibt es im Moment noch nicht. Weder „Stiftung Warentest“ noch „Ökotest“ haben zu diesem Zeitpunkt Kinder GPS Tracking Geräte getestet. Vereinzelt haben „Bild“ und „Chip“ ein paar unserer getesteter Tracker auch schon getestet.

Fazit

Grundsätzlich finden wir GPS Tracking der Kinder eine gute Sache, solange sie nicht ausgenutzt wird. Im Ernstfall kann ein GPS dann eben doch ein Kind retten und darauf sollte es ja ankommen. Wir haben mehrere verschiedene Produkte getestet und sind zu einem deutlichen Ergebnis gekommen. Wir empfehlen euch den Testsieger „GRETA“ von „Prothelis“. Er war in allen getesteten Eigenschaften am besten und ist ein universell einsetzbarer GPS Tracker. Dieses Modell ist nicht nur für Kinder geeignet, sonder kann auch bei Senioren oder Extremsportlern eingesetzt werden und bringt ein Stück weit Sicherheit wieder. Dieser Sender ist sehr klein und passt in jede Tasche. Die Handhabung ist unkompliziert und effektiv. Daher ist „GRETA“ unser Sieger.

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